Umkehrosmoseanlage

Moderator: Moderatorenteam

Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 17.03.2019 10:35

Guten Morgen zusammen,
ich habe mir nun diese Osmoseanlage gekauft

https://www.osmofresh.de/osmoseanlagen/ ... x3-600-gpd

Habe diese Woche ca. 120 Liter Osmosewasser damit gemacht. Das Verhältnis Osmosewasser/Abwasser würde ich auf 1 : 1,5 schätzen. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut aber kommende Woche werde ich es mal genauer testen. Die angegebenen 1,6 l/ min kommen annähernd hin, ich würde mal vorsichtig von 1,3 -1,4 l pro Minute ausgehen. Letztendlich bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Kaufpreis hält sich ja auch noch in Grenzen.
Nach dem Wasserwechsel von 180 Liter ( 120 l Osmosewasser und 60 l Leitungswasser) habe ich im Becken folgende Werte:
PH 7,0
GH 6
KH 4 gemessen mit Sera Tröpfchentest
KH 3 gemessen mit JBL Tröpfchentest
Leitwert kann ich nicht messen, ich habe erst ein Leitwertmessgerät bestellt, müsste morgen oder am Dienstag kommen.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Fred59 » 17.03.2019 11:06

Hallo Ron,

da gibt es auch eine Berechnungs-Tabelle, wo man den Wasserwechsel gut ausrechnen lassen kann, - wenn es interessiert.
http://www.aq-technik.de/Aquarium-Rechn ... elwert.php

LG,
Fred
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 17.03.2019 11:25

Danke Fred
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Hobby » 23.03.2019 12:42

Hallo Ron,

wenn du weiterhin Erfolg mit dieser Anlage haben möchtest, dann beachte bitte den Ratschlag über die Betriebsdauer von Jörg im anderen Forum.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 23.03.2019 15:34

Hallo Jürgen,
Ich hatte eine Mail an den Kundendienst von Osmofresh, zwecks Betriebsdauer, geschrieben.
Die Antwort kam am gleichen Tag:
‐- Die Proline X3 600 Osmoseanlage kann, je nach Ausgangswasser, für 2,0 - 4,5 Stunden ohne Pause betrieben werden.--

Das ist für mich völlig ok und ausreichend.
Ich hatte am Mittwoch die Anlage zum 2.x im Einsatz und hatte mein Osmosewasser (115 l) in nicht mal 2 Stunden fertig. Bei einer Temperatur vom Ausgangswasser von 8°C dürfte die Effektivität bei wärmeren Wasser ja noch steigen.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 23.03.2019 15:45

Hallo Fred,
Ich hatte meine Wasserwerte nach dieser Tabelle berechnet, es hat wunderbar geklappt.
Wasserwechsel: 180 Liter
Osmosewasser:113 Liter
Leitungswasser: 67 Liter
Habe jetzt im AQ
Ph 7, Gh 6, Kh 3
Ich könnte ja nächste Woche mal versuchen den KH-Wert auf 2 zu bringen, aber ich denke, Kh 3 ist auch ok.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Jan S. » 24.03.2019 08:03

Hi Ron.
Ich verwende JG 600 GDP. Verhältnis 1:2. Ich habe 300 Euro bez. Onlineshop. Das Gute: Macht pro Minute 1 l Reinstwasser. Man ist schlicht schnell fertig. Hat richtig Power.
Jan
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 24.03.2019 10:04

Hallo Jan,
meine soll lt. Herstellerangaben 1,6 Liter/min machen. Diesen Wert habe ich allerdings nicht erreicht, vielleicht im Sommer, wenn das Leitungswasser nicht mehr so kalt ist.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Fred59 » 24.03.2019 10:10

Ron hat geschrieben:Hallo Jan,
meine soll lt. Herstellerangaben 1,6 Liter/min machen. Diesen Wert habe ich allerdings nicht erreicht, vielleicht im Sommer, wenn das Leitungswasser nicht mehr so kalt ist.
Hallo Ron,

das ist sehr vom Druck abhängig.

LG,
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Ron » 24.03.2019 12:54

Aber die hat doch ne Pumpe, die den Druck erhöht.
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Fred59 » 24.03.2019 12:57

Ron hat geschrieben:Aber die hat doch ne Pumpe, die den Druck erhöht.
Ah, okay, wusste ich nicht

LG,
Fred

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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Jan S. » 24.03.2019 16:54

Hi Ron,
also meine macht in 22 Minuten 20 l Reinstwasser. Aber erst seit dem ich von 5 Mikrometer Filter, 1 Mikrometer, Kohlefilter und Kohlenachfilter nach Membran auf 5 Mikrometer, Kohle Filter, Kohle Spezialfilter und Kohlenachfilter nach Membran wechselte. Vorher hat die JG 600 in 20 Minuten 20 l Reinstwasser gemacht.
Cool ist das Magnetventil. Ich habe eine Steckdose mit Uhr, die von 15 Minuten rückwärts mechanisch läuft. Nach 15 Minuten schaltet sich das Ding ab. Hatte vorher mal eine ohne Magnetventil. Da habe ich mir das Bad unter Wasser gesetzt, weil ich die Osmoseanlage vergessen hatte. Die ging nur mit Wasserdruck.
Gruß Jan
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Leo Messi » 28.03.2019 15:40

Ron hat geschrieben:mein Leitungswasser hat folgende Werte:
Ph 7,3
Kh 5
Gh 11


Hallo Ron,

also meiner Meinung nach sind das gute Wasserwerte und für Nachzuchten allemal okay. Wildfänge wären wieder was anderes, aber NZ sollten da absolut gar kein Problem sein. Und ich finde sowieso, je simpler, desto besser. Wenn du PH 7,3 aus der Leitung hast, wird sich der PH-Wert im eingefahrenen Becken wohl um 7,0-7,2 einpendeln, was total okay ist. Die ganze Zeit mit Osmosewasser rumpanschen nur um den Wert etwas zu drücken halte ich für Kontraproduktiv, da du hier wahrscheinlich mehr Schwankungen haben wirst als wenn du einfach dein Leitungswasser verwendest - und Schwankungen sind auf lange Dauer mindestens genau so schlimm (oder noch schlimmer) wie ein sehr hoher PH-Wert.
Gruß
Osman
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Fred59 » 28.03.2019 16:48

Leo Messi hat geschrieben: Die ganze Zeit mit Osmosewasser rumpanschen nur um den Wert etwas zu drücken halte ich für Kontraproduktiv, da du hier wahrscheinlich mehr Schwankungen haben wirst als wenn du einfach dein Leitungswasser verwendest - und Schwankungen sind auf lange Dauer mindestens genau so schlimm (oder noch schlimmer) wie ein sehr hoher PH-Wert.


Hallo Osman,

warum sollten hier Schwankungen auftreten? :denk

Wenn die Wasserwerte für dich okay sind, dann erinnert mich das immer an Aufkleber an Diskusbecken in Zooläden: "Guter Anfängerfisch und in jedem Leitungswasser zu halten".
Ich bezweifle sehr, (ist ja auch im Sinne des Züchters ;) ) das bei diesem Wasser Diskus annähernd so alt, wie bei Werten nahe dem Ursprungshabitat werden.
Eine Evolution findet nun mal nicht in "50" Jahren statt.

LG,
Fred
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Re: Umkehrosmoseanlage

Beitragvon Leo Messi » 28.03.2019 17:25

Hallo Fred,

Fred59 hat geschrieben:warum sollten hier Schwankungen auftreten?


Um Schwankungen zu vermeiden müsste man das aufbereitete Osmosewasser messen und entsprechend immer auf einen gewissen Wert anpassen (aufsalzen/belüften etc.). Ständig messen ist hier also angesagt und viele Messgeräte werden mit der Zeit, besonders wenn man sie mal vergisst zu eichen, sehr ungenau. Leitungswasser hingegen (zumindest in meinem Fall) ist stabil und die Werte bleiben jährlich fast exakt gleich. Kompliziert ist nicht immer gleich besser.

Fred59 hat geschrieben:Wenn die Wasserwerte für dich okay sind, dann erinnert mich das immer an Aufkleber an Diskusbecken in Zooläden: "Guter Anfängerfisch und in jedem Leitungswasser zu halten".


Sowas habe ich noch nie gesehen und ist absoluter Schwachsinn. Hat auch überhaupt nicht mit meiner Meinung zu tun. 7,3 ist sehr nahe am neutralen PH, in einem gut eingefahrenen und gut besetzten Becken ist er dann mit hoher Wahrscheinlichkeit um 7, was für Diskusnachzuchten absolut okay ist und es gibt hunderte Leute, die Diskus in hohem Alter haben/hatten bei ähnlichen Wasserwerten.

edit: Ein sehr bekannter und extrem erfolgreicher Züchter, der fast ausschliesslich Diskuswildfänge züchtet, zieht seine Jungtiere übrigens bei +/- exakt den gleichen Wasserwerten auf und hat absolute Toptiere.
Gruß
Osman
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