Weiße Punkte auf den Flossen , Hilfe !

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Weiße Punkte auf den Flossen , Hilfe !

Beitragvon Julchen » 11.09.2017 17:36

Hallo Ihr Lieben,
Ich hoffe Ihr könnt mir hefen.
Meine Disken sind jetzt zum allerersten Mal seit ich Sie habe "krank "
Die Wasserwerte sind alle genau im Range, die Fische sind agil, neugierig und haben wie immer Hunger. Nun ist mir aufgefallen das manche Fische aufeinmal so kleine weiße Punkte auf den Flossen haben und teilweise einrisse in den Flossen zu sehen sind.
Woran kann das liegen?
Ich mache jede Woche mind 30% Wasserwchsel.
Zu fressen bekommen Sie immer abwechselnd Mülas, Artemia und Rinserherz (nicht alles an einem Tag, jeden Tag anders variiert.
Ich füge mal ein Bild bei.
Habe nun schon mal vorsorglich einen großen Wasserwechsel gemacht. ( 70% )

Sorry das ich nur die Flosse drauf habe. Aber mit dem Handy kann man nur so ein kleines Bild hochladen.

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Julia
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Julchen
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Re: Weiße Punkte auf den Flossen , Hilfe !

Beitragvon Manni » 11.09.2017 20:58

Hallo Julchen, ich möchte gern mal wissen, warum die Zahl 30 Prozent wöchentlicher Wasserwechsel von Diskushaltern als genügend angesehen wird. Eine kleine Rechnung, wenn kein Nitratfilter und AWAB, VE- oder Osmosewasser angewendet wird. Sagen wir, es entstehen bei 10 Diskus und 15 Beifischen, Welse, Sammler und andere Beifische 100 Gramm Nitrat die Woche durch den Stickstoffkreislauf im Aquarium. Ist das Becken gut bepflanzt, also üppig, bauen die Wasserpflanzen einen Teil des Nitrat ab. 70 Prozent verbleiben. Um den Nitratgehalt auf die Hälfte zu senken, müsste ich aber 50 Prozent Wasser wechseln, um auf 35 Gramm verbleibendes Nitrat zu kommen. Wechsele ich aber nur 30 Prozent, was den Geldbeutel schon schont, verbleiben 55 Gramm Nitrat. Und das bei jedem Wasserwechsel, der Nitratgehalt steigt stetig an. Und löst Stress aus. Unser LEITUNGWASSER IST GANZ SELTEN taugliches Diskuswasser. Und auch das löst mit ph-Werten über 7, ist hart, auch noch Nitrat belastet in ländlichen Gegenden durch zuviel Dünger und Gülle aus den Mastbetrieben, Stress aus. Pathogene Keime, Hautparasiden, gewinnen den Wettlauf mit dem Immunsystem der Diskus. Ihr Immunsystem bricht zusammen. Dafür ist es nicht gewappnet. In diskusgerechtem Wasser kommenbsie klar. Pathoge Keime scheiden Zellgifte aus, die Diskus werden schwer krank. Heilung fast aussichtlos, solange die Wasserqualität nicht verbessert, keimärmer wird, passender ph- Wert vorausgesetz. Diskushaltung bedeutet Wasserchemie beherrschen, die Voraussetzung durch technische Systeme wie Osmose und Vollentsalzung schaffen. Auch ein mit hektischen, aus anderen Wasserbiotopen stammenden Beifischen
bestücktes Becken schaffen Stress. Gut und wichtig sind Corydorus -Panzerwelse als Restevertilger auf dem Bodengrund, wegen der Wasserhygiene. Wenn man diese Grundsätze erfüllt, gibt es kaum Erkrankungen. Das Aufziehen kleiner Diskus, so 6 cm, geht in keimreichem Wasser fast immer schief. Mit grösseren auch; dauert nur länger. Diskus können unheimlich zäh sein. Bis zur Tierquälerei. MfG Manfred
Manni
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