Tröpfchenwasserwechsel

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Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon DerNeubauer » 08.03.2020 06:09

Hallo ihr lieben,

kurze Frage: was haltet ihr von konstantem Tröpfchenwasserwechsel? (Vorteile und Nachteile)
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Re: Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon Kai_M » 08.03.2020 10:47

Hallo ,


ich denke das kommt auf verschiedene Faktoren an. Soll das mit Leitungswasser gemacht werden und wenn ja, wie ist das-beschaffen.
U.s.w.
Ich hatte das mal gemacht. Allerdings war unser Leitungswasser dafür einigermaßen geeignet. KH 3 und GH 6.
Ich habe nur einen Carbonit Monoblock davor gehabt. Hab dann die Wassermenge auf ca. 100l pro Tag eingestellt bei 650l Aquarium.

Die Diskus standen sehr gut.
Aber es ist eben eine Kostenfrage.

Heute filtere ich das Wasser vernünftig und sauge alle 2 Tage den Dreck ab. Zusätzlichen WW mache ich nicht mehr.

LG Kai
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Re: Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon Tenellus » 11.03.2020 19:22

Hallo,
in erster Linie sollte nat. das Ausgangswasser (Leitungswasser ?) passen.
Als Nachteil sehe ich, dass keine festen Stoffe, wie Ausscheidungen, Futterreste etc., gezielt aus dem Becken entfernt werden können.
Ausschlusskriterium Nr.1 für Tröpfchenwasserwechsel für mich.
Ciao, Mario.
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Re: Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon Ioan C. » 12.03.2020 13:12

Hi,
man kann die Abfälle immer noch absaugen, das Wasser kommt ja ständig nach und läuft über den Überlauf heraus.
Das kalte Wasser sollte vom hinauslaufendem warmen Wasser erwärmt werden. (Rohr im Rohr)
Dann ist der Energieverlust geringer. Die kalte Wasserleitung sammelt Kondenswasser und dieses tropft herunter.
Bei Stromausfall wird das Wasser nicht erwärmt, da sollte ein Ventil die Zufuhr stoppen, aber nicht den Fluss regeln, sonst wird er korrodiert und schließt nicht bei Stromausfall.
Der Wasserhahn wird über längere Zeit korrodiert und lässt immer mehr kaltes Wasser durch.
Zwei Heizer arbeiten lassen, auf gleicher Temperatur Einstellung.
Die Hälfte des Frischwassers lauft mit dem Altwasser hinaus.
Gruß, Ioan
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Re: Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon Erwin » 10.06.2020 16:00

Hallo zusammen,
Ioan C. hat geschrieben:Die Hälfte des Frischwassers lauft mit dem Altwasser hinaus.

Ganz sicher nicht.
Ein Beispiel:
Beckenvolumen 600 Liter
Wechselmenge täglich 10% also 60 Liter.
Überschlagsmäßig können nicht mehr als 6 Liter Frischwasser "ungenutzt" ablaufen. Eher nur 5 Liter wenn man die Verdunstungsrate mit einschließt. In Wirklichkeit "erkauft" man sich damit dann einen stets gleichbleibenden Wasserstand und gleichbleibende Wasserwerte.

ich muss mal nachschauen, wie lange ich die Tröpfchenzufuhr schon nutze.... 20 Jahre mindestens.
Zuerst mit Umkehr-Osmoseanlage + Leitungswasser, danach (Aquarium-)Osmosefilter + Leitungswasser und mittlerweile auch nur noch mit Leitungswasser.

Schöne Grüsse
Erwin
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Re: Tröpfchenwasserwechsel

Beitragvon Ioan C. » 24.06.2020 16:28

Ja, Erwin, hast Recht, mein Fehler.
Ich sollte nicht mehr so leichtfertig etwas behaupten, wenn ich es anderen mitteile.
Bitte entschuldigt.
Vor Jahren habe ich auch Tropfwasserwechsel ausprobiert, bis das LW mal im Winter meinen Fischen nicht mehr gut tat.
Hab´s abgestellt, obwohl es einige wichtige Vorteile hat. Kann mich eben nicht auf die Qualität verlassen.
Kohle Filter hat man auch nicht unter Kontrolle, weil keiner weis wann sie voll ist.
Ich habe immer 2000 L Altwasser als Reserve, für den fall dass sich die Fische nach einen WW unwohl fühlen.
Es kam nie so weit, aber es bietet einige Sicherheit.
Gruß, Ioan
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