Meine never ending Diskus Horror Story ...

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Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon nani1983 » 08.02.2012 20:34

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich muss jetzt einfach mit jemandem sprechen, alternativ könnte ich mein Aquarium aus dem Fenster werfen, vielleicht sollte ich lieber springen ...

Ich habe nun seit einem Jahr meine Scheiben und es will mir einfach nicht gelingen, ein Rückschlag löst den vorhergehenden ab!

Im Februar 2011 habe ich mir nach vielen Jahren der Pause wieder ein Aquarium zugelegt, jedoch hatte ich vorher nur Fadenfische und relativ anspruchslose Fische.
Auch wohnte ich 650km entfernt in Forchheim bei Erlangen in Franken und nun im hohen Norden in Lübeck. Das meine bisherigen Erfahrungen ja nun mit völlig anderen Wasserbedingungen zusammenprallen hatte ich ganz vergessen.

Ich habe mich einige Wochen in den Geschäften umgesehen und war überdurchschnittlich geschockt über den Zustand der Zoohandlungsketten. Die Zierfischabteilungen glichen einem Gruselkabinett.
Irgendwann fand ich nun das Geschäft meines Vertrauens in einer doch ehr sozial schwachen Gegend Lübecks. Jeder Fisch vermittelt einem dort das Happy-Fish-Feeling. Diskusfische haben die dort jedoch immer nur eine Handvoll.

Ich fand dort als Sonderanfertigung für eine Messe mein Doppelpanormabecken 120x50x60, ist nicht das größte, jedoch passt hier leider nicht mehr hin.
Empfohlen wurde mir folgende Einrichtung und Technik:
JBL Bodenfluter Pro Temp Basic , JBL CO² System Proflora M1003, EHEIM professionel 3 350T #2173, 2 Stück 2x T8 36W Dennerle Amazonas Daylight, JBL Proflora Bodendeponitmix, ...

Ich hab brav das Becken eingerichtet, 4 Wochen einlaufen lassen, dann die 4 corydoras sterbai eingesetzt, nach einer Woche kamen dann 4 LDA25 und wieder eine Woche später 11 Rote Neon hinzu.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Erfahrung mit einer Co² Anlage, Einstellungen erfolgten wie im Handbuch beschrieben. Heute weiß ich das die viel viel viel zu hoch waren und daher mein Grünzeug wuchs wie verrückt. Optisch machte damals alles einen super Eindruck und keine Alge war in Sicht.

Eine Woche nach den Neons kamen meine ersten 4 Scheiben ca. ø7cm. Anfangs total gefräßig fütterte ich nach Empfehlung Lebendfutter, das würde ich heute nie wieder machen ...
Einige Wochen später lag der größte meine Scheibchen tot im Becken, der ganze Bauch voller Luft. Der Züchter hat ihn sich angesehen und meinte eine Mückenlarve hätte sich verbissen und "das kann man passieren"

Weitere Scheiben folgten einige Wochen später durch einen Spontankauf ( ich war in Leipzig und fuhr am http://www.diskus-markt.de/ vorbei, Vollbremsung, reinschauen, verlieben ... ja es war blöd )

Unterdessen begannen meine Vallisnerien sich total aufzulösen, wurden schleimig und gingen ein. Der Froschlöffel bekam nur noch lange dünne, anstelle von kurzen breiten Blättern. Meine Amazonaspflanzen franzten am Ende immer aus. Gedüngt wurde mit Co², JBL Dünger beim Wasserwechsel und Tagesdünger.

Ca. im Juni fingen meine Scheiben an sich unhappy zu verhalten. Dunkle Färbung in Verbindung mit hoher Atemfrequenz. Da ich immernoch die ideale CO² Einstellung suchte dachte ich ich hätte es zu hoch eingestellt und reduzierte Co². Ohne Verbesserung. Der Züchter empfahl mir dieses, der Händler jenes Präperat. Schlussendlich habe ich mich für einen Fachtierarzt für Fische www.fisch-tierarzt.de/ entschieden.

Unterdessen wuchen meine Scheiben sehr unterschiedlich heran. Manche waren kaum größer geworden, andere fast doppelt so groß.

Der Fischtierarzt betäubte 2 Fische, entfernte ein Stück Kiemen, machte eine Magen und Darmspülung sowie einen Schuppenabstrich. Diagnose -> Kiemenwürmer, Oodinium. Behandlungspriorität in selbiger Reihenfolge.

Zur Behandlung musste alles Pflanzennotwendige weggelassen werden. UV-C aus, CO² aus, Wasserwechsel ohne Aufbereiter, keine Düngezugaben.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, waren jedoch wohl ehr 1,5 Wochen sahen meine kleinen viel munterer, hungriger und entspannter aus. Nun brach das Oodinium stark aus, war ja eh meine nächste Baustelle. Behandelt wurde mit Malachitgrün und das Wasser musste mit 1 g Salz / 1 Liter angereichert werden. Gemacht getan, nach 3 Wochen war er wieder in der Gegend und bestätigte nach erneutem Schuppenabstrich den gewonnenen Kampf.

Nach einer Woche raffte es die 2 kräftigsten Fische und den kleinsten ohne Vorwarnung dahin. Einen Tag zuvor sagen ihre "Gesichter" leblos aus, am nächsten Morgen waren sie tot.
Tierarzt kam sofort vorbei, schnitt alle 3 Fische auf und untersuchte alle Organe, Diagnose: im kleinen war ein Parasit, ich habe den Namen vergessen, welcher Sich miternährt und so das Wachstum hemmt. Dieser Pararasit vermehrt sich über Eier welcher der Wirt ausscheidet. Außerdem fand er in allen 2 Fischtuberkulose. Wie er mir berichtet sind wohl ca. 90% aller Zierfische latent infiziert, nur wenn ein dauerhaftes Unwohlsein vorliegt bricht es aus und rafft den Fisch dahin. Ansteckend ist es soweit auch nicht solange ein Fisch von den anderen nicht angefressen wird. Das kann ich bei den Scheiben ja verhindern. Fehlt da einer fällt das ja sofort auf. Man zählt aber ja nicht täglich die Neons oder Welse, da wird es schon schwerer.

Seit einigen Wochen (2 Monaten) sehen meine Scheiben auch wieder sehr gut aus und fressen was das zeug hält. Einige sind auf 15cm angewachsen.
Mein Biotop ist allerdings total im Eimer, Pflanzen habe ich einige Anubias und zwei große Amazonas retten können. Durch die Behandlungen und Salzanreicherungen hatte ich ca. 4 Monate alles voller Kieselalgen ( brauner Belag auf allen Pflanzen, Rückwänden, alles und jedem )

Jeden Samstag verbringe ich ca. 5 Stunden damit Pflanzen mit Filterwatte von Belag zu befreien, die Rückwand abzubürsten und die Anubias abzuschrubben. Meine Fische beobachten das neugierig und schwimmen mir zwischen den Armen herum, manchmal zwicken sie mir in den Arm wenn ich still halte ...
Mehrmalige Versuche meine Co² Anlage mit nur 10 Blasen pro Minute im Blasenzähler hochzufahren wurde mit hoher Athemfrequenz meiner Scheiben abelehnt. Ca. ein halbes Jahr belüfte ich außerdem mit 2 Sprudelsteinen.

Mein Tierarzt erklärte mir das solange meine Fische glücklich sind ein weiterer Ausbruch unwahrscheinlich ist. Da mein Biotop sowas von am Ende ist und ich mir nicht mehr zu helfen weiß, muss ich meine kleinen Auslagern und neu anfangen. Durch die Fischtuberkulose muss ja alles mit Tuberkulozid ausgewaschen werden. Momentan ist auch nicht das Wetter um sich in den Garten mit dem Schlauch zu stellen um Stundenlang das Becken zu spülen ...

Die eingelaufenen Filter kann ich ebenfalls nicht mitnehmen, sind ja angeblich die meisten Erreger im Boden sowie im Filter.Ich könnte max. meine Fische in ein nacktes Glasbecken mit einem der zwei alten Filter geben, den anderen total auswaschen und für das alte, ebenfalls desinfektierte Becken zum einlaufen verwenden. Also müssten meine Fische 6 Wochen im Glaskasten bleiben, bleibt da das Wasser stabil?

Nach dem Mega Griff ins Klo bin ich total verunsichert. Ich habe ein bisschen Bammel mein Problem hier zu schreiben, ich möchte nicht als Tierquäler dastehen. Ich gebe mir sehr viel Mühe und mache mir viel Gedanken. Ich habe 3 andere Becken, auch mit dem umstrittenen Dennerle Bodengrund, dort wächst alles wie der Teufel, die Fische bekommen Nachwuchs, das Wasser ist total klar, alles läuft gut, nur bei dem Becken, bei dem es mir am wichtigsten ist, klappt garnichts ... mittlerweile habe ich die Kieselalgen zurückgedrängt. Ich habe mich auch getraut mal wieder mit einem Drittel der empf. Dosis zu Düngen. Nun 3 Tage später habe ich überall dicke Puschel an langen leuchtend grünen Fadenalgen.

Der Züchter teilte mir außerdem mit das ich normales Leitungswasser verwenden kann, das ist ohne Probleme möglich. Mittlerweile bin ich da sehr skeptisch, seine KH wäre auch bei 15. Unsere Stadtwerke haben nun ihre Wasserwerte nach oben korrigiert, KH15,2, GH 18,3, also flüssigbeton! Daher möchte ich mir eine Osmoseanlage kaufen. Im Forum wurde mir nun http://www.der-wasseraufbereiter.de empfohlen.

Vielleicht kanns ich ja einer mal die Werte unter http://www.gemeindewerke-stockelsdorf.d ... haffenheit ansehen, ob es da noch etwas anzumerken gibt.

Ich bin nicht sicher was ich machen soll, welchen Bodengrund, welche Beleuchtung, welche Pflanzen ( woher kaufen ) welches Bepflanzungslayout und woher nehmen ... welche Dünger in Zukunft verwenden?! Würde mir Osmosewasser auch einen Vorteil bei den Pflanzen bringen?

Wie ich nun am Ende meines Textes sehe habe ich es ganz schön übertrieben, ich hoffe dennoch jemand hat die Nerven bis zum Ende zu lesen.

Vielen Dank vorab und viele Grüße von der Ostsee
Daniel
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon SteveWalker » 08.02.2012 21:16

Hi Daniel,

Also ich habe mir Deinen Beitrag durch gelesen und mir kommt einiges sehr bekannt vor.
Erst einmal Du bist kein Tierquäler, so wie Du Dich um Deine Scheiben kümmerst, Hut ab. Selbst wenn der Erfolg erstmal ausgeblieben ist.
Zu Deinen Wasserwerten kann ich sagen ich habe genau die gleichen. Ich weiss das sie schon Grenzwertig sind, ich lasse mein Wechselwasser nur über einen Reiser Blockfilter laufen (der fast alle Unreinheiten entfernt) und fahre trotz der Härte damit bestens.

Zu Deiner Co2 Anlage kann ich leider nichts sagen weil ich davon keine Ahnung habe,aber da wird sich bestimmt noch der ein oder andere hier zu Wort melden.

Gruß Ronny
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon Kawa » 08.02.2012 21:18

Hallo Daniel,
erst ein mal mein herzliches Beileid, da hast du wirklich voll ins Klo gegriffen. :(
Habe ich das richtig verstanden, du möchtest noch einmal ganz von vorne beginnen?
mfg Frank
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon Andreas M. » 08.02.2012 22:00

Hallo Daniel,
kann mich dem nur anschliessen was Stefan geschrieben hat.
hast auch eine PN von mir
Gruß
Andreas
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon zappa » 08.02.2012 22:18

Hei Daniel,

erst mal Lob und Anerkennung für die super informative Schilderung deiner Sorgen. Wenn das immer so wäre...

Ich würde dir empfehlen von einem üppigen Pflanzenbecken Abstand zu nehmen, nur Wurzeln und wenig Bodengrund. Ist pflegeleichter und dein Keimdruck auf die Tiere würde sinken. CO 2 würde sich dann auch erübrigen. RO-Anlage wurde ja schon erwähnt.

Habe ich das richtig verstanden und einige Tiere leben noch?

Auf jeden Fall würde ich nur noch parasitenfreie Fische und nur noch die Beifische, welche auch wirklich nötig sind, also Algenfresser und Corydoras empfehlen.

Persönlich schwöre ich ja auf Bodenfilter und Einsatz von "Ada amazonia soil" o.ä, also einen aktiven Bodengrund, welcher deine KH und gleichzeitig pH senkt. Braucht ja nicht die gesamte Bodenfläche sein. In der Garnelenscene ist so etwas schon bald Standard und die Voraussetzungen der Haltung/Vermehrung von Hochzuchtgarnelen ist durchaus mit den Wasseransprüchen der Diskus vergleichbar, also keimarm und sauer.
zappa
 

Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon nani1983 » 09.02.2012 13:40

Hallo Leute,

vielen Dank für die zahlreiche Anteilnahme und Hilfeabsichten!

Ich erlaube mir einfach mal direk zu den Beiträgen Stellung zu beziehen:

Zu Ronnys Antwort -> ich habe mir vor 2 Tagen beim Wasseraufbereiter 400 GPD mit den Johnsen Pumpe bestellt. Ich bekam hier den Tip mich mal bei dem Herren zu melden, der war sehr Hilfsbereit, zugegeben etwas redseelig aber erklärte mir wie es mit den Ph Puffern usw. zusammehängt ..., nun bin ich verunsichert, hätte ich doch lieber einen Blockfilter nehmen sollen!? Ist das vielleicht nicht sogar einfacher weil es normal durchläuft und man keine Tanks für das Osmosewasser braucht?

Zu Franks,Stefans und Jörgs Antwort -> ja, ich möchte neu anfangen. Mein Tierarzt lag mir sehr nahe alles auszuräumen, komplett zu desinfizieren, neu einlaufen zu lassen aber die Tiere zu behalten.
Momentan habe ich noch 5 Scheiben, davon ist einer um die 15cm und der King des Beckens. Er hat nichts anderes zu tuen als allen ständig auf die Nüsse zu hauen. 3 weitere sind ca. 11-12 cm und stehen wie ich finde sehr gut da, haben Hunger wie Piranhas, tolle Farben werden nur zu sehr von dem King gescheucht. Der kleinste frisst so gut wie garnicht, ist sehr mager, er hat wohl die Behandlungen überstanden aber bekommt anscheinend die Kuve nicht. Gestern habe ich ihn in ein großen rechteckigen Koikescher gesetzt, so kann er im Becken bleiben hat aber ruhe beim fressen. Der Kescher ist ca. 1/4 des Beckens, wird für ihn reichen und er hat Frieden. Vielleicht bekommt er die Kurve noch. Die Bleuchtung habe ich zusätzlich halbiert da er jetzt so exponiert sitzt.

Laut meinem Fischdoc sind die Fische nicht ansteckend solange sie nicht verenden und von anderen angefressen und so der Erreger freigesetzt wird. Also darf ich auch neues hinzusetzen ohne die gleich anzustecken.

Schwierig wird es aber bei den Beifischen, ein Neon fehlt schnell und ist ebensoschnell gefressen! Aber meine Fischchen einschläfern ... ich fühl mich bei dem Gedanken schon schlecht.

Da ich meinen Scheiben und mir nicht den erneuten Stress des Umziehens aufladen möchte soll natürlich diesmal alles richtig sein.
Eine Kunststoffrückwand werde ich auch nie mehr nehmen, wenn mal was ist bekommt man die nie wieder ansehnlich ...

Da es anscheinend auch keine Allheilmethode beim Bodengrund gibt ist die Wahl unendlich schwierig. Manche haben Düngebodengrund und alles ist super, bei manchen ist es der Horror. Manche haben nur Sand, manche nehmen Ada amazonia soil. Gerade gelesen: "leider müssen wir Ihnen mitteilen, das wir die Distribution der Marke ADA (Aqua Design Amano) aufgegeben haben.
In der Vorbereitung und während des Besuches von Herrn Amano bei uns in Deutschland haben sich leider unvereinbare Gegensätze gezeigt, die es uns unmöglich machen diese Marke weiter zu vertreten, sodass wir uns daher zu diesem Schritt entschlossen und die Zusammenarbeit mit ADA-Japan beendet haben."

Gibts das auch garnichtmehr?

Einen nackten Glaskasten mit ner Wurzel ... bisschen Grün wär schon schön, nur welche Pflanzen. Ich sollte mal mit einem Diskusfachgeschäft sprechen, die haben wohl auch passende Pflanzen.
Auch bei der Art und Menge der Filterung bin ich mir nicht schlüssig, bei der Beleuchtung ... usw.

Nachfolgend noch einige Photos aus guten , gefolgt von Photos aus schlechten Zeiten:
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Grüße aus Lübeck
Daniel
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon zappa » 09.02.2012 15:09

Hallo Daniel,

nani1983 hat geschrieben:Hallo Leute,

Der kleinste frisst so gut wie garnicht, ist sehr mager, er hat wohl die Behandlungen überstanden aber bekommt anscheinend die Kuve nicht.


Da würde ich überlegen, diesen zu "opfern" und untersuchen zu lassen.

Laut meinem Fischdoc sind die Fische nicht ansteckend solange sie nicht verenden und von anderen angefressen und so der Erreger freigesetzt wird. Also darf ich auch neues hinzusetzen ohne die gleich anzustecken.


Da bin ich anderer Meinung. Selber habe ich noch keine Beifische, bräuchte einige Welse, aber bei mir kommen nur noch garantiert Parasitenfreie Tiere ins Becken.
http://rahndiskus.de/html/erfahrungen.html

"leider müssen wir Ihnen mitteilen, das wir die Distribution der Marke ADA (Aqua Design Amano) aufgegeben haben.


Wo hast du das gelesen? Ich bin ja auch im garnelenforum.de aktiv und da wurde noch nichts dergleichen verbreitet.
http://www.krueger-aquaristik.de/Bodengrund-Soils:::234.html?XTCsid=7fd4618f057023c00a19375774cd768d
zappa
 

Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon nani1983 » 09.02.2012 15:17

Hallo Leute, Hallo Jörg,

ich überlegs mir noch :roll:

Hm .. sollte ich den Aussagen meines Fischtierarztes nicht vertrauen? ... es geht ja nicht darum zu entscheiden welche Fische ich neu kaufe, also ob Parafrei oder nicht, ich hab ja noch welche. Die waren ja auch nicht Parafrei.

Die Info das es nicht mehr vertrieben wird steht ganz fett auf http://www.ada-germany.de/.

Grüße
Daniel
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon zappa » 09.02.2012 15:28

nani1983 hat geschrieben:Hallo Leute, Hallo Jörg,

Die Info das es nicht mehr vertrieben wird steht ganz fett auf http://www.ada-germany.de/.
Grüße Daniel


Hallo, das betrifft wohl nur die Abgabe der Gebrüder an Einzelhändler.
zappa
 

Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon tinimaus » 09.02.2012 20:16

Hallo Daniel,

deine Pflanzen sehen aus wie von den L- Welsen zerpflückt.
Bietet du den L- Welsen noch was an außer den Resten des Diskusfutter und den Pflanzen im Becken an?
Wenn nein versuch es mal mit Tabs abends wenn das Licht ausgeht, dann hören sie eigentlich auf damit.
Hab sehr gute Erfahrungen mit dem Wafer Mix für Welse gemacht.
Zum Rest deiner Geschichte kann ich nur sagen, es tut mir Leid wie es gelaufen ist für dich und hoffentlich wird es das nächste Mal besser. :thumbright:

LG Tina
tinimaus
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon 6scheiben » 10.02.2012 12:58

HALLO!
heftig deine probleme und trotzdem "hut ab" das du so ernergisch dabei bleibst!
kann dir einfach nur raten nicht aufzugeben.
lieben gruß aus der nachbarschaft!
Lieben Gruß aus ratzeburg
Alex.
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon AmuN » 10.02.2012 18:32

Hallo Daniel,

ich selbst habe wenig Ahnung von der Aquaristik aber ich rate dir folgendes:

Informiere dich selbst.(lesen lesen lesen)
Alles was dir dein Zoofachgeschäft sagen kann findest du besser erklärt im Internet.
Ich würde Fische erstmal so lange in ein leeres Becken setzen bis du dir über dein tun im klaren bist.

Ich denke du hast den Tiefpunkt erreicht.Ab jetz wirds besser laufen. :)

MfG Stefan
AmuN
 

Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon nani1983 » 22.03.2012 14:09

AmuN hat geschrieben:
Ich denke du hast den Tiefpunkt erreicht.Ab jetz wirds besser laufen. :)

MfG Stefan


sprach er und es lief besser ;)

Meinen Scheibchen geht es bestens, Pärchenbildung ist in vollem Gange und in dem Zuge wird sich auch ordentlich gekloppt. Meine Raubtierfütterung wird innerhalb von 1 Minute restlos weggefressen, und die ist schon recht großzügig. Sollte ich mal ins Becken fassen werde ich angestubst, "gezwickt" und neugierig beäugt.

Mein Algenproblem habe ich im Griff. Ich habe einen Leuchtbalken rausgenommen, und den verbliebenen in die Mitte geschoben, Düngung erstmal minimiert und mich an den richtigen Co² Wert mit Geduld über Wochen rangetastet und einen anderen Reaktor gekauft, alles grünt recht gut!

Mein Tierarzt war vor zwei Wochen da und hat nochmal zwei Scheibchen untersucht, keine Parasiten oder sonstiges zu finden! :D

Nachdem ich nun etwas über ein Jahr das Becken hatte sind mit doch im Alltag einige Nachteile aufgefallen. So hübsch das doppelpanorma ist, es reduziert den Inhalt schon sehr und braucht zwei Querverstrebungen was den Zugriff schon sehr einengt.

Da mir mein Tierarzt eh einen Neustart, also alles rausräumen, desinfizieren, neu bepflanzen ... einlaufen lassen empfohlen hat möchte ich es gleich mit einem neuen Becken und optimierter Technik verbinden.

Folgendes schebt mir vor:

130x60x60 =468l als Rechteck, kein Panorama, T5 Beleuchtung ( am liebsten LED aber da kenne ich mich nicht aus ... ) und einem Filterbecken. Nichts gegen die Eheim Außenfilter, hab die an jedem Becken, aber bei der reichen Ernährung meiner Disken hätte ein Filterbecken echte Vorteile! Meinen Thermoaußenfilter möchte ich nach wie vor verwenden um Partikel rauszufiltern. Scheint mir eine sinnige Kombination zu sein, was meint ihr? Stinkt so ein Filterbecken, also riecht man es? Auch könnte ich meinen PH Sensor dort unterbringen und würde ihn nicht jedesmal ertränken .... :roll:

Was wäre den Disken wohl lieber 180x50x50 oder 130x60x60 ? Vom Volumen nimmt sichs nichts ...

Ganz schwierig wirds wegen dem Bodengrund. Seit 2 Wochen habe ich 3 neue ausgewachsene Disken von Stentker in einem extra dafür eingerichteten Quarantänebecken, nur mit Aquariumsand ( körnung leider unbekannt ) Die finden es gut! Allerdings kann ich nicht sagen wie das mit dem Pflanzenwuchs klappt. Sicher bin ich mir jedoch das ich keinen Düngeboden mehr möchte, ich fand das macht nur Schwierigkeiten mit den Disken. In meinen anderen 2 Becken läufts mit dem Düngebodengrund spitze. Oder wie wäre es mit Hirose Volcamia Green oder ADA Aqua Soil - New Amazonia Powder ?? Wenn ich schon neu anfange und das Geld in die Hand nehme möchte ich nichts falsch machen.

Vielen Dank vorab für eure Meinungen und sonnige Grüße aus Lübeck
Daniel
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon Olli3 » 22.03.2012 17:19

Hi Daniel,

die ADA-Distribution wurde vom Hamburger Garnelenhaus aufgegeben, d.h. dass sie ab sofort den Grosshandel nicht mehr beliefern aber trotzdem noch ADA-Produkte für den Endkunden anbieten.

Ich würde Dir Soil aber nicht empfehlen. Wie Zappa oben geschrieben hat, ist es zwar in Kombi mit Bodenfilter in der Garnelenhaltung quasi Standard, aber das kann man mit Diskus nicht vergleichen.
Selbst bei Garnelen liegt die Standzeit lediglich bei 1 Jahr. Ich benutze es zwar selbst, mein Becken ist aber auch durchgängig bepflanzt.

Nimm lieber den klassischen Sand á la Sandmann, macht die Haltung leichter.

LG
Olli
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Re: Meine never ending Diskus Horror Story ...

Beitragvon nani1983 » 23.03.2012 12:22

Hi Olli!

Wie mache ich das dann mit der Dünung der Pflanzen? Im Sand sind ja nicht wirklich Nährstoffe ... soll ich da mit Kapseln, oder Deponitkugeln arbeiten ?

Welche Körnung sollte ich verwenden bzw. verwendet ihr? 0,3-0,8 oder 0,7-1,2, es gibt da sooo viele verschiene Anbieter ...

Grüße Daniel
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