Hilfe bei Diagnose

Hier diskutieren Diskusliebhaber über ihr Hobby

Moderator: Moderatorenteam

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Ioan C. » 11.11.2017 11:28

Hallo Fred,
geht es beim Diffusor um einen Luftstein, oder ist damit was anderes gemeint?
Am Oxydator kann ja kein Luftstein angewendet werden, weil der Oxydator kein sichtbares Gas produziert, also vermute ich dass es beim Diffusor nicht um einen Luftstein handelt, aber was ist es dann, und woran soll der Diffusor angeschlossen werden?
LG, Ioan
Gruß, Ioan
Youtube
Benutzeravatar
Ioan C.
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 699
Alter: 64
Bilder: 61
Registriert: 24.03.2010 16:55
Wohnort: 25826 Sankt Peter-Ording

Share On

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Fred59 » 11.11.2017 11:40

Hallo Ioan,

kein Sprudelstein.
Da gibt es Diffusoren mit und ohne Strom.(Bild)
Beim Oxydator sieht man zwar ab und zu ein paar Bläschen, aber die Anreicherung findet innen statt.

LG,
Fred
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Fred59
Forenmitglied
Forenmitglied
 
Beiträge: 18
Alter: 57
Registriert: 21.10.2017 05:59
Wohnort: 72393 Burladingen

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Ioan C. » 11.11.2017 13:35

Hallo Fred, ja, die sind allgemein bekannt, nur, der welcher auf den Ausgang des Topffilters oder einer Wasserpumpe gesteckt wird, braucht erstmal einen solchen Ausgang und eine, je nach Model und Größe des Diffusors, ausreichende Strömung, bzw Wasserdruck.
Bei Topffilter, welche nicht vor Verschmutzung bewahrt werden, lässt die Strömung mit der Zeit nach, und dementsprechend die Leistung des Diffusors.
Wasserpumpen verbrauchen in Verbindung mit einem Diffuser immer mehr Strom, 8-25 Watt, als eine Luftpumpe, 7-15 Watt, welche mehrere Luftsteine bedient.
Das ist der Grund für den ich lieber Luftpumpen und Luftsteine verwende, welche auch weniger Strömung erzeugen, was den Diskus, ganz besonders in Zuchtaquarien oder kleinere, 100-200 L Aquarien zu Güte kommt.
Die Diffuser welche an Topffilter angeschlossen werden, bremsen den Ausgangsstrom ab und belasten die Pumpe zusätzlich, was zu einer früheren Abnutzung der Achse, Hitzebedingte Magnet Zersprengung und Ausfall führt.
In den ersten Monaten und Jahren kauft man neue Technik und merkt erst viel später dass der Umgang damit Anschafungs und Reparaturkosten beeinflusst.
Im Jahr 2000 habe ich eine ca. 10 Jahre alte Luftpumpe für ca. 65 DM gekauft, weil der ehemalige Besitzer befürchtete sie könnte ausfallen und seine wertvolle Wildfänge in Gefahr bringen. Diese Luftpumpe hat seitdem ca. 30 Minuten Pause gemacht, wegen Stromausfall, und hat also in ca. 27 Jahre keine Reparatur oder Teile Ersatz benötigt.
Das schafft keine Wasserpumpe, und schon gar nicht solche die Heut zu Tage hergestellt werden. Aus dem stolzen "Made in Germany" ist "Be Aware: made in Germany!" geworden. Neulich kaufen wir nicht mehr, sondern leihen aus, auf bestimmte zeit, abhängig vom Preis. Garantiezeit um, Gerät kaputt, Reparatur lohnt nicht, neu ausleihen.
Gruß, Ioan
Youtube
Benutzeravatar
Ioan C.
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 699
Alter: 64
Bilder: 61
Registriert: 24.03.2010 16:55
Wohnort: 25826 Sankt Peter-Ording

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Fred59 » 11.11.2017 13:47

Hallo Ioan,

du kannst ja auch einen Topfilter drosseln. Eheim sagt, dass verkürzt das Leben der Pumpe nicht.
Das wäre das gleiche Prinzip, wobei ein an den Topfilter angeschlossener Diffusor freien Auslauf hat, - bremst also nix.
War ja auch nur ein Vorschlag vom mir, da auch ein so angeschlossener Diffusor wesentlich preiswerter ist und selbst bei einer Menge von 500L/h ordentlich was bringt.
Eigentlich bringen weder ein Diffusor noch ein Sprudelstein wirklich viel, - ist ja nur, dass sie die Wasseroberfläche bewegen und dort den Austausch fördern.

LG,
Fred
Fred59
Forenmitglied
Forenmitglied
 
Beiträge: 18
Alter: 57
Registriert: 21.10.2017 05:59
Wohnort: 72393 Burladingen

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Ioan C. » 11.11.2017 13:55

Hallo Fred, ich glaube weniger als 10% von dem was Hersteller von Aquaristik Produkten erzählen oder schreiben.
Mach mal, um selbst zu sehen was solche Aussagen Wert sind, einen Vergleich zwischen dem Schnellfiltern "Fluval" und "Fluval+".
Wenn Du danach immer noch glaubst was die alles erzählen, wenn der Tag lang ist, mache ich einen Vergleich der Dir und allen anderen zeigt wie man uns gravierende "Verschlimmbesserungen" als Fortschritt verkauft. Ein anderer Beispiel der mir jetzt auf die Schnelle einfällt ist die Verschlimmbesserung des EHEIM Topffilters. Aus einer Abdichtung die unabhängig vom Druck abgedichtet hat, würde bei de Viereckigen Version eine Abdichtung die bei steigenden Druck undicht wurde. Es kann so mit einigen Beispiele weiter gehen. Es lebe die künstliche Obsoleszenz!
Fred59 hat geschrieben:Hallo Ioan,
Das wäre das gleiche Prinzip, wobei ein an den Topfilter angeschlossener Diffusor freien Auslauf hat, - bremst also nix.
Überleg mal bitte was die Luftansaugung verursacht, und wie das Prinzip funktioniert. Um es einfacher zu machen, der Ausgang wird gedrosselt, was automatisch den Fluss abbremst, was wiederum die Pumpe belastet. Die Arbeit um die Luft an zu saugen muss doch jemand machen, oder? Dumm nur dass eine Wasserpumpe sehr viel früher kaputt geht als eine Luftpumpe die sogar weniger Energie dafür verbraucht um die gleiche Luftmenge ins Wasser zu bringen.
Fred59 hat geschrieben:Eigentlich bringen weder ein Diffusor noch ein Sprudelstein wirklich viel, - ist ja nur, dass sie die Wasseroberfläche bewegen und dort den Austausch fördern.
Stimmt, beide verteilen den Sauerstoff, der aus der Athmosfere ins obeflächliche Wasser difundiert, in die ganze Masse des Aquariumwassers, was sehr oft und sehr leicht das leben oder den Todt der Fische bestimmt. Für mich ist das bisschen "nicht wirklich viele" sehr wichtig.
Gruß, Ioan
Youtube
Benutzeravatar
Ioan C.
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 699
Alter: 64
Bilder: 61
Registriert: 24.03.2010 16:55
Wohnort: 25826 Sankt Peter-Ording

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Fred59 » 11.11.2017 19:12

Ioan C. hat geschrieben:Überleg mal bitte was die Luftansaugung verursacht, und wie das Prinzip funktioniert. Um es einfacher zu machen, der Ausgang wird gedrosselt, was automatisch den Fluss abbremst, was wiederum die Pumpe belastet.


Hallo Ioan,

mach mal den Eimertest, - einmal mit geöffneten und einmal mit geschlossenen Röhrchen.
Kannst auch in dein Auslaufrohr ein kleines Loch bohren, kleinen Schlauch rein, - schon bist du fertig.
Die Pumpe belasten.......? Das ist aber meckern auf ganz, ganz hohem Niveau.
Ich weiß nicht wie viele Jahre meine eine Eheim schon gedrosselt läuft, damit der Durchfluss nicht so hoch ist, - die läuft und läuft und läuft. Was soll auch groß kaputt gehen, - der Motor kann nicht durchbrennen. :D

LG,
Fred
Fred59
Forenmitglied
Forenmitglied
 
Beiträge: 18
Alter: 57
Registriert: 21.10.2017 05:59
Wohnort: 72393 Burladingen

Re: Hilfe bei Diagnose

Beitragvon Ioan C. » 12.11.2017 07:53

Hallo Fred, im Endeffekt ist es wie Du sagst, klagen auf hohen Niveau. Der Unterschied zwischen den Methoden ist nur bei sehr genauer Analyse bemerkbar, und dazu kann die Wage zu einer oder anderer Seite neigen, je nachdem was einem gefällt. Die Luftpumpe hat eben auch ihre Nachteile: sie brummt.
Und durchbrennen kann eine Wasserpumpe auch nicht, sie ist ja im Wasser.
Da rutschen meine Gedanken sofort an die Benzinpumpe!
Auweia! Bloß nicht mehr das Auto starten! :014:
Gruß, Ioan
Youtube
Benutzeravatar
Ioan C.
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 699
Alter: 64
Bilder: 61
Registriert: 24.03.2010 16:55
Wohnort: 25826 Sankt Peter-Ording

Vorherige

Zurück zu Diskussionsforum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 3 Gäste