Bakterienstämme

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Bakterienstämme

Beitragvon Pony » 05.02.2017 18:27

Hallo Leute,

ich möchte mir neue Scheiben kaufen die aber von einem anderen Züchter stammen.

Hat da jemand ein Patentrezept das ich ohne oder geringen Verlust da heraus komme.

Kommt mir aber nicht mit Quarantäne das wäre etwas für Parasiten usw. Aber nichts für verschiedene Bakterienstämme.

Habe schon etwas von Milchsäurebakterien gehört ,kennt sich einer damit aus.

Bitte um gute Vorschläge.

Gruß
Oliver :D
Pony
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Re: Bakterienstämme

Beitragvon Manni » 05.02.2017 20:51

Hallo Oliver, könnte es sein, dass Du Dich irrst, dass Quarantäne nichts mit verschiedenen Bakterienstämmen zu tun hat? Woran sind wohl die Indianer der neuen Welt massenhaft gestorben, als die spanischen und portugisischen Eroberer Südamerika, also Fremde, einen geschlossenen Raum wie ein Aquarium, betraten? An Parasiten? Wenn es Pestflöhe waren, schon an Seuchen. Nur überbrachten die Pestflöhe Bakterien, die Eroberer Lungenkrankheiten und banalen Schnupfen. Also auch Bakterien und Viren. Setz mal einfach das gute, alte Quarantänebecken ein. Das ist ein ein guter Rat. Parasiten wie Kiemenwürmer behandelt man sowohl im Quarantäne- wie auch im Gesellschaftsbecken, und dann die gesamte Mannschaft. Andere Methoden gibt es nicht. Ausser: Einfach die neuen Diskus, so genannte Scheiben, dazu setzen und dem Glück vertrauen. MfG Manfred
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Re: Bakterienstämme

Beitragvon Pony » 05.02.2017 20:58

Ok aber das mit der Quarantäne kommt nicht von mir sondern habe ich im Internet gelesen.Würden 4 Wochen Quarantäne reichen.
Danke für den Rat.
Mfg
Oliver
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Re: Bakterienstämme

Beitragvon Manni » 05.02.2017 21:18

Oliver, ein gutes Beispiel zum Wahrheitsgehalt der Meldungen und Nachrichten, geschweige denn der "alternativen Fakten", die im Netz verbreitet werden. Wie man Quarantäne zur Zusammenführung der Diskus macht, solltest Du nachlesen. Gib in der Suchfunktion des Forums "Quarantäne" ein. Man sollte nicht alles glauben, alles kritisch hinterfragen, selber lernen, dafür gibt es unabhängige Fachliteratur in Internetbibliotheken. Kann man gemütlich auf dem Sessel sitzend lesen, braucht nicht mal aus dem Haus gehen. Beste Grüsse Manfred
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Re: Bakterienstämme

Beitragvon jojo1000 » 06.02.2017 08:40

Hallo Oliver,

Wir alle hoffen immer mit null Verlust durch das Leben zu kommen,das klappt aber nicht immer.....

Bei Diskus ist es dasselbe.ein quarantäne Becken hat sinnvollen Stellenwert und so sollte auch vorgegangen werden.
Ein QB ist auch nicht dazu da um bakterielle Unverträglichkeit zu erkennen,nein,es ist für dich als Halter dazu dienlich etwaige Probleme die die Tiere haben zu erkennen ,bevor du andere Tiere aus deinem bestand damit infizierst(flagelaten,kiemenwürmer etc.....).es hat quasi die berechtigte Beobachter-Position. Nach der Quarantäne gleichst das Wasser langsam an und dann ein testfisch rein.....
mmn dauert das gute 4 Wochen gesamt.ein patentrezept gibt es gegen die bakterienunverträglichkeit nicht......
Das mit milchsäurebakterien habe ich auch schon gelesen,aber ich denke die leut hatten einfach glück und alles glauben was im Netz steht sollte man so oder so nicht
Viele Grüsse Johannes
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Re: Bakterienstämme

Beitragvon Ioan C. » 07.02.2017 11:50

Moin, wie soll denn die Quarantäne die Bakterienunverträglichkeit verhindern?
Um diese Frage/Antwort geht es, aber niemand kümmert sich darum.
Wenn ein neugekaufter Fisch egal wie viel Zeit, 1-2-3 Wochen, oder Jahre in der neue Anlage, in einem Quarantäne Aquarium gehalten wird, komplett separat von den anderen Aquarien und Fischen, wird die Unverträglichkeit nicht geringer, warum sollte sie auch, aus welchen Grund? Es währe ja genau so als ob der Fisch immer noch in Asien währe, und die Anlage, in der er weiter leben sollte, in Deutschland.
Es gehört etwas gemacht was die Unverträglichkeit reduziert, besser komplett ausschließt.
Das ist der heiße Brei.
Es ist, wahrscheinlich, in diesem Forum mehrmals erklärt, und es ist nicht so einfach zu tun, wie sich so mancher erhofft, aber der einzige Weg, außer man setzt die Fische sofort zusammen und bombardiert sie mit Medikamente, was aber auch nur selten erfolg bringt, abhängig von der Größe der Unverträglichkeit.
Gruß, Ioan
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